Fachgebiet Handchirurgie

Damit Ihre Hand im Alltag wieder mitmacht

Die Hand ist ständig im Einsatz - beim Arbeiten, Schreiben, Greifen. Wenn Kribbeln, ein blockierender Finger oder eine Verhärtung Sie einschränken, klären wir die Ursache sorgfältig ab. Und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Operation nötig ist - oder eben nicht.

Wann sind Sie bei uns richtig?

  • Ihre Finger kribbeln oder schlafen ein, besonders nachts - und Sie wachen davon auf.
  • Ein Finger blockiert beim Beugen und schnappt hörbar, wenn Sie ihn strecken.
  • Am Handgelenk oder Finger ist eine Schwellung entstanden, die drückt oder stört.
  • In Ihrer Handfläche spüren Sie Verhärtungen oder Stränge, und ein Finger lässt sich nicht mehr ganz strecken.
  • Greifen, Schreiben oder feine Arbeiten fallen zunehmend schwer.

Was wir behandeln

  • Karpaltunnelsyndrom Ein eingeengter Nerv im Handgelenk führt zu Kribbeln, eingeschlafenen Fingern und nachlassender Kraft - oft zuerst nachts. Wir klären ab, wie stark der Nerv betroffen ist, und besprechen mit Ihnen konservative und operative Wege.
  • Schnellender Finger Eine verengte Sehnenscheide lässt den Finger beim Bewegen blockieren und «schnellen». Ein kleiner, bewährter Eingriff kann die Sehne wieder frei gleiten lassen.
  • Ganglion (Überbein) Eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Schwellung, meist am Handgelenk. Nicht jedes Ganglion muss entfernt werden - wir beraten Sie, wann Zuwarten genügt und wann ein Eingriff sinnvoll ist.
  • Morbus Dupuytren Bindegewebige Stränge in der Handfläche ziehen Finger langsam in die Beugung. Wir besprechen mit Ihnen, ab wann eine Behandlung angezeigt ist und welche Möglichkeiten bestehen.

Erst abklären, dann entscheiden

Nicht jede Handbeschwerde braucht eine Operation. Manche Beschwerden lassen sich konservativ angehen - mit Schienung, Anpassungen im Alltag oder gezielter Therapie. Wir sagen Ihnen ehrlich, was wir empfehlen und warum. Wenn ein Eingriff sinnvoll ist, planen wir ihn so, dass Sie möglichst rasch wieder in Ihren Alltag zurückfinden.

So läuft die Behandlung ab

Abklärung

Wir untersuchen Ihre Hand, besprechen Ihre Beschwerden im Alltag und ziehen bei Bedarf weitere Untersuchungen bei.

Empfehlung

Sie erhalten eine klare, ehrliche Einschätzung: konservativ behandeln, beobachten - oder operieren. Die Entscheidung treffen Sie in Ruhe.

Eingriff und Nachsorge

Viele Eingriffe erfolgen ambulant. Danach begleiten wir Ihre Heilung mit Nachkontrollen - bis die Hand wieder zuverlässig mitmacht.

Kosten und Krankenkasse

Die Abklärung und Behandlung medizinisch begründeter Handbeschwerden wird in der Regel von der Grundversicherung übernommen. Details hängen von Befund, Indikation und Ihrer Versicherung ab - wir informieren Sie vor der Behandlung transparent.

Häufige Fragen

Wann sollte ich meine Beschwerden abklären lassen?

Wenn Kribbeln, Blockieren oder Schmerzen Sie regelmässig im Alltag oder Schlaf stören, lohnt sich eine Abklärung. Je früher die Ursache klar ist, desto mehr Behandlungswege stehen offen.

Muss ich operiert werden?

Nicht zwingend. Ob ein Eingriff sinnvoll ist, hängt von Befund und Leidensdruck ab. Wir besprechen konservative und operative Möglichkeiten offen - die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Wie lange kann ich nach einem Eingriff die Hand nicht belasten?

Das ist je nach Eingriff und Tätigkeit unterschiedlich. Wir besprechen mit Ihnen vorab realistisch, was Sie für Beruf, Haushalt und Hobby einplanen sollten.

Kann ich nach dem Eingriff arbeiten?

Das hängt vom Eingriff und von Ihrer Tätigkeit ab - Büroarbeit ist oft früher wieder möglich als körperliche Arbeit. Eine verlässliche Einschätzung erhalten Sie im persönlichen Gespräch.

Wie läuft die Nachsorge?

Nachkontrollen gehören bei uns zur Behandlung. Bei Bedarf arbeiten wir mit Handtherapie zusammen, damit Beweglichkeit und Kraft gezielt zurückkommen.

Brauche ich eine Überweisung?

Nein, Sie können sich direkt melden. Fachpersonen überweisen bequem über HIN.

Lassen Sie Ihre Beschwerden abklären.

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